Über den Haltestellen hängen Lautsprecher, um Durchsagen zu ermöglichen. Wenn lange Zeit keine Strassenbahn kommt, schauen Einige erwartungsvoll auf diese grauen Tüten, während die meisten in Apathie verfallen, die Köpfe hängen, die Seele baumeln und die Taschen fallen lassen. Nach einer Ewigkeit krächzt es aus den Tüten. Zwischen dem Lärm der Autos und dem Geratter der Bahn in die Gegenrichtung dröhnen seltsame Wortfetzen, die nur schwer zu einer wirklichen Information zu bündeln sind. Man hört etwa: ..bsstörung..mmt.........der Linie 62 zu......eiten.........nn um .............dnis.......
Nunmehr vollinformiert (vorausgesetzt man hat überhaupt soviel verstanden) setzen sich viele in Bewegung um eine der zahlreichen Alternativen öffentlichen Verkehrs zu nutzen, wie den Bus, der vielleicht irgendwie auch dahin fährt oder U-Bahn und Schnellbahn, deren Bahnhöfe für Wandervögel in Stundenbruchteilen zu erreichen sind. Ist man einige hundert Meter gegangen, braust dann die verspätete Bahn an einem vorbei, während die Stimme im Lautsprecher von der Haltestelle her nochmal hinter einem herzukichern scheint.
Ein ambitionierter Versuch der Information ist eine an etlichen Haltestellen verfügbare elektronische Anzeige, die die voraussichtlichen Ankunftszeiten der nächsten beiden Züge zeigt. Das ist an sich grossartig und zeitgemäss und funktioniert irgendwie mit GPS oder so.
Leider schleicht sich manchmal ein Fehler ein und meldet den nächsten Zug erst in einer halben Stunde. Ist dann aber gar nicht so, denn nach ein paar Minuten bimmelt schon fröhlich der nächste Zug heran. Wenn man das weiss und grundsätzlich jeder Information durch die Wiener Linien (gesund) misstraut, ist das nicht weiter schlimm. In diesem Fall ist es ausnahmsweise mal besser zu warten, wie die meisten. Ansonsten empfehle ich, den Fussweg zu nehmen. Da bin ich meist schneller, wenn es sich um 3 oder 4 Haltestellen handelt und bewundere unterwegs die tapfere Standfestigkeit von Fahrgästen aller Altersklassen, die zusammengesunken im Wiener-Linien-Koma an den Haltestellen ausharren. Immer wieder wandert deren Blick etwas verzweifelt zur elektronischen Anzeige, wenn ihnen denn eine leuchtet. Oder es krächzt von oben eine unverständliche Stimme und alle starren sich mit offenen Mündern an.
Nunmehr vollinformiert (vorausgesetzt man hat überhaupt soviel verstanden) setzen sich viele in Bewegung um eine der zahlreichen Alternativen öffentlichen Verkehrs zu nutzen, wie den Bus, der vielleicht irgendwie auch dahin fährt oder U-Bahn und Schnellbahn, deren Bahnhöfe für Wandervögel in Stundenbruchteilen zu erreichen sind. Ist man einige hundert Meter gegangen, braust dann die verspätete Bahn an einem vorbei, während die Stimme im Lautsprecher von der Haltestelle her nochmal hinter einem herzukichern scheint.
Ein ambitionierter Versuch der Information ist eine an etlichen Haltestellen verfügbare elektronische Anzeige, die die voraussichtlichen Ankunftszeiten der nächsten beiden Züge zeigt. Das ist an sich grossartig und zeitgemäss und funktioniert irgendwie mit GPS oder so.
Leider schleicht sich manchmal ein Fehler ein und meldet den nächsten Zug erst in einer halben Stunde. Ist dann aber gar nicht so, denn nach ein paar Minuten bimmelt schon fröhlich der nächste Zug heran. Wenn man das weiss und grundsätzlich jeder Information durch die Wiener Linien (gesund) misstraut, ist das nicht weiter schlimm. In diesem Fall ist es ausnahmsweise mal besser zu warten, wie die meisten. Ansonsten empfehle ich, den Fussweg zu nehmen. Da bin ich meist schneller, wenn es sich um 3 oder 4 Haltestellen handelt und bewundere unterwegs die tapfere Standfestigkeit von Fahrgästen aller Altersklassen, die zusammengesunken im Wiener-Linien-Koma an den Haltestellen ausharren. Immer wieder wandert deren Blick etwas verzweifelt zur elektronischen Anzeige, wenn ihnen denn eine leuchtet. Oder es krächzt von oben eine unverständliche Stimme und alle starren sich mit offenen Mündern an.

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